BERND BLEFFERT
 
OPENING 14
Internationales Festival für aktuelle Klangkunst


Freitag, 7. – Sonntag, 9. Februar 2014

Zeitgenössische Musik und Klangkunst nahe zu bringen, Brücken zu schlagen zwischen alter und neuer, zwischen östlicher und westlicher Musik, zwischen Kontemplation und Experiment ist und bleibt das Ziel: „Die Seele berühren!“so der Anspruch der Festivalmacher.
Opening14 bietet ein Programm, in dem einerseits Bewährtes vertreten ist wie auch völlig Neues: Die Klangkunstausstellung OPEN-EXPO wird durch eine Studentengruppe von Prof. Peter Kiefer für Klangkunst und Komposition an der Uni Mainz realisiert. Der 12-stimmige Chor aus Düsseldorf: Anima Mundi singt Werke zeitgenössischer und alter Chormusik und das Eröffnungskonzert „STIMMUNG“ von Karlheinz Stockhausen, eines der bedeutsamsten Werke Ende der 60er Jahre , wurde durch ein 6-köpfiges Gesang-Ensemble speziell für das Festival einstudiert. Die fernöstliche Position ist erstmalig durch traditionelle und Neue Musik aus Korea für Zither und Sanduhrtrommel vertreten. Ein Tuba-Konzert mit dem Virtuosen Melvyn Poore, alte und neue Blockflöten-Musik mit ungewöhnlichen Instrumenten, gespielt von Lucia Mense, aus der Klangküche des 20. Jht.: Sonatas und Interludes von John Cage, für präpariertes Klavier mit Roland Techet, sowie Ludus Globuli, ein Planspiel von Bernd Bleffert nach einer Idee des Nikolaus von Kues runden das Festival ab. „OPENING für Schüler“ bietet 2 Konzerte, einen Workshop für Grundschulkinder und zum ersten Mal ein Tanzworkshop mit Hannah Ma zur „TELEMUSIK“ von Karlheinz Stockhausen.

Eine Veranstaltung der TUFA und der Stadt Trier. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur Rheinland Pfalz, der Nikolaus-Koch-Stiftung sowie der Kulturstiftung der Sparkasse Trier. In Kooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V., der Hochschule für Musik Mainz an der Johannes Gutenberg Universität sowie dem Gutenberg- Lehrkolleg der Universität Mainz und dem Medienpartner OPUS Kulturmagazin

Schirmherr: Walter Schumacher, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft,
Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz

Künstlerische Leitung: Bernd Bleffert und Thomas Rath

Programm


Freitag | 7. Februar | 18:00Uhr | 2.OG.

Begrüßung durch den Schirmherrn Walter Schumacher, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und den Wirtschafts- und Kulturdezernenten der Stadt Trier Thomas Egger

Eröffnung des Festivals und der Klangkunstausstellung OPEN-EXPO
Eine Realisation der Klangkunst-Klasse Prof. Peter Kiefer, Hochschule für Musik / Mainz

Freitag | 7. Februar | 19:00 Uhr | Großer Saal

„STIMMUNG“ 1968 von Karlheinz Stockhausen
Eines der herausragendsten Werke des westlichen Obertongesangs


Gewiß ist STIMMUNG meditative Musik. Die Zeit ist aufgehoben. Man horcht ins Innere des
Klanges, ins Innere des harmonischen Spektrums, ins Innere eines Vokales, ins Innere. Feinste Schwebungen – kaum Ausbrüche – alle Sinne sind wach und ruhig. In der Schönheit des Sinnlichen leuchtet die Schönheit des Ewigen.“ So beschrieb Stockhausen seine Komposition selbst.
6 Sänger sitzen im Kreis. Bis auf eine Lampe ist der Konzertraum nicht erleuchtet. Zunächst beginnt der Bass sehr leise den Grundton zu singen. Allmählich kommen die anderen Sänger hinzu, bis sich am Schluss ein Akkord, bestehend aus Grundton und dessen Obertönen der Naturtonreihe, etabliert. ...Fortan ist es die Aufgabe der Sänger, durch gezielt eingesetzte Schwebungen und Variationen, diesen Akkord immer wieder zu verstimmen und schließlich wieder rein zu stimmen...Es entstehen - für den Zuhörer scheinbar aus dem Nichts kommend - ganze Obertonmelodien, die wie ein Flirren, ohne konkret auszumachende Quelle, über dem von den Sängern durchgehaltenen Akkord schweben.

Irene Kurka, Sopran 1 / Julia Mihaly, Sopran 2 / DominiqueAline Bilitza, Alt / Ansgar Eimann, Tenor 1 / Martin Lindsay, Tenor 2 / Martin Wistinghausen, Bass



Freitag | 7. Februar | 21:00 Uhr | Großer Saal

Counterpoint mit Lucia Mense
Wie man den Flöten die Töne beibringt


Counterpoint ist ein spannendes Programm der Kontrapunkte: Blockflöte und Elektronik, Barock und Moderne. Die in Köln lebende Musikerin Lucia Mense präsentiert alte und neue Werke für Blockflöten – so wie dieses Instrumente selten zu hören und auch zu sehen sind – u.a. von Johann S. Bach: “Allemande” aus der Partita a-moll , Steve Reich: “Vermont Counterpoint” für Sopran-, Tenor-, Bassblockflöte und Tonband, Kotoka Suzuki: “While Ripples enlace” für Tenorblockflöte und Elektronik oder Fausto Romitelli: “Seascape” für eine neu entwickelte, riesige Kontrabassblockflöte.



Freitag | 7. Februar | 22:30 Uhr | Großer Saal

“Sonatas und Interludes” von John Cage
Aus der Klangküche des 20. Jht: Kleinode für präpariertes Klavier.



Die „Sonatas and Interludes“ für präpariertes Klavier gehören zu den beliebtesten Kompositionen John Cages. Der radikal veränderte Klang des Instruments fasziniert das Publikum immer wieder neu und fordert vom Pianisten auch einige Vorarbeit. Diese komplexen Kleinode sind, im Gegensatz zu manchen späteren Werken Cage`s, exakt notiert und bis ins kleinste Detail festgelegt. Zwischen den Saiten des Flügels stecken Schrauben und Bolzen, Radiergummis und Plastikteilchen. Das klingt mal wie Harfe, mal wie Gamelanmusik, mal wie Gurgeln oder Japsen. . Sonatas and Interludes so John Cage: „sind ein Versuch, die ‚immerwährenden Empfindungen’ der indischen Traditionen in Musik auszudrücken: das Heroische, das Erotische, das Wunderbare, das Fröhliche, Kummer, Furcht, Zorn, Abscheu und ihre gemeinsame Tendenz hin zur Ruhe.“



Freitag | 8. Februar | 18:00 Uhr | Angela Merici Gymnasium
Anima Mundi
Ein Chor erfordert Kontemplation


Anima Mundi ist ein Kammerchor mit 12 professionellen SängerInnen, der sich in Düsseldorf zusammengefunden hat, um das A Capella Repertoire des Mittelalters, der Renaissance und des 20.bzw.21. Jahrhunderts zu pflegen. Unter der Leitung des renommierten Dirigenten, Pianisten und Komponisten Roland Techet führen sie im Atrium des Angela Merici Gymnasiums die Responsorien des schillernden Don Carlo Gesualdo aus dem 16.Jht.. Daneben Werke des 1988 verstorbenen Italieners Giancinto Scelsi und 12 stimmige, für Anima Mundi geschriebene Chorstücke der in Düsseldorf lebenden Komponisten Gerhard Stäbler und Kunsu Shim auf. So stehen sich sehr verschiedene Welten in einem Konzert gegenüber, die aber in ihren jeweiligen Ansatz gemeinsame Quellen haben. Leitgedanke aller Werke und auch des Chores Anima Mundi tiefstes Bedürfnis ist Kontemplation.


Samstag | 8. Februar | 20:00 Uhr | Großer Saal

Tuba Solo mit Melvyn Poore
Die Befreiung eines Blasinstruments



Die Tuba, dieses imposante, in seiner extremsten Form bis zu 20meter lange Instrument,wird durch Melvyn Poore in einer Art und Weise aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt wie selten! Der überall in Europa gefragte Musiker, Komponist und Improvisator spielt neben Stücken von zeitgenössischen Komponisten wie Nicolaus A. Huber und Hannes Seidl auch eigene Werke und erzeugt, teilweise unterstützt durch Elektronik, einen Klangkosmos, den man diesem Instrument aus gewohnter Perspektive niemals zutraut.


Samstag | 8. Februar | 21:30 Uhr | Großer Saal

„ZEIT NEHMEN“.... Traditionelle und Neue Musik aus Korea
Für Zither und Sanduhrtrommel mit Sunhwa Lee und Insoo Kim



Traditionelle, koreanische Musik mit ihren 3000Jahre alten Wurzeln, ist immer noch im Westen eine große Unbekannte. Durch ihre Fremdheit, wie Tonskalen, Rhythmik und auch den Umgang mit der Spannung zwischen Aktion und Innehalten, bietet sie die Möglichkeit die Brücke zur zeitgenössischen Musik zu schlagen und den Hörer in ihren Bann zu nehmen. Das Spiel von Sunhwa Lee und Insoo Kim auf der Geomungo genannten Zither und der sanduhrförmigen Doppelfelltrommel Changgu lässt ein uralte Tradition aufleben, indem sie der Zeit in der uns sonst so fließend Erscheinenden, davon Eilenden, einen neuen Stellenwert gibt.


Samstag | 8. Februar | 23:00 Uhr |

Ad Hoc
Ein improvisierter Abschluss in die Nacht

mit Musikern des Festivals...im 2. OG oder anderswo!
Überraschung!



Sonntag | 9. Februar | 12:00Uhr | Großer Saal


Telemusik von Karlheinz Stockhausen
Ein Anspruch zur elektronischen Weltmusik

Showing aus dem Tanz-Workshop mit Jugendlichen von Hannah Ma



In „Telemusik“ schuf Stockhausen 1966 in einer Synthese europäischer, lateinamerikanischer, afrikanischer und asiatischer Klänge „eine Art elektronische Weltmusik, welche die ganze Erde, alle Länder und Rassen" einschließen sollte!

In dem Tanz-Projekt „Telemusik“ für Jugendliche geht es um die Verbindung von Stockhausens Komposition mit intuitivem Hören und körperlichem Erfassen von Musik , um Raum und Ton und dessen Überschneidung im tanzenden Körper. In der Recherche werden die Jugendlichen gemeinsam mit Hannah Ma erforschen, wie sie die Musik hören und interpretieren wollen und können und dieses in Form von strukturierter Improvisation in einem Showing präsentieren.




Sonntag | 9. Februar | 18:00Uhr | Angela Merici Gymnasium


LUDUS GLOBULI Bernd Bleffert
Musikalisches Planspiel nach einer Vorgabe des Nikolaus von Kues

Für 3 Sänger, Laienchor, 4 Instrumentalisten,1 Schlagzeuger, und Kugelspieler



Nikolaus von Kues (1401-1464) hat in einem genialen Spiel eine konkav eingeschnittene Kugel verwendet, die, lässt man sie rollen, keine gerade Bahn mehr zu ziehen in der Lage ist sondern einer Spiralform folgt und dadurch ein Ziel nicht direkt anvisiert werden kann. Die Komposition LUDUS GLOBULI benutzt die Spielfläche mit konzentrischen Kreisen und einem Zentrum und schafft durch eine zusätzliche Teilung in 12 Segmente eine Partitur mit verschiedenen Parametern. Der Wurf der Kugel erzeugt stets neue Kombinationen, die von den Instrumentalisten aufgenommen und an 3 Chorgruppen weitergeleitet werden. Durch immer neue, nicht vorhersehbare Konstellationen ist von allen Akteuren größte Aufmerksamkeit, Spontaneität und Improvisationsfähigkeit gefordert.

Martin Sons / Cello, Ulrich Phillipp / Kontrabass, Martin Speicher / Klarinetten, Markus Eichenberger / Klarinetten, Thomas Rath / Klangregie, Bernd Bleffert / Kugelspieler, Thorsten Gellings / Schlagwerk, Irene Kurka / Sopran, Eva-Marie Gemeinhardt / Mezzosopran, Alexander Schmitt / Bass, Chor-Mitglieder von „ Quarter past seven“ u. andere




OPENING für Schüler:


„Telemusik“
Workshop Tanz und Neue Musik für Jugendliche
mit Hannah Ma

In dem Tanz-Projekt „Telemusik“ geht es um die Verbindung von Stockhausens Komposition mit intuitivem Hören und körperlichem Erfassen von Musik , um Raum und Ton und dessen Überschneidung im tanzenden Körper. In der Recherche werden die Jugendlichen gemeinsam mit Hannah Ma erforschen, wie sie die Musik hören und interpretieren wollen und können und dieses in Form von strukturierter Improvisation in einem Showing präsentieren.Im Workshopverlauf werden sie verschiedene zeitgenössische Tanz-, Release- und Improvisationstechniken kennenlernen.
Workshop: ca. 20 Stunden an Wochenenden nach Absprache; Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Samstag | 8. Februar + Sonntag | 9. Februar | 10:00 bis 11:30 Uhr–Anmeldung erforderlich
„Kitchenmusic“
Workshop experimentelle Musik für Kinder ab 6 Jahren
mit Ute Völker

Es zischt, es kocht, es klappert, es rührt, es schlägt der Besen: Hexensabath in der Einbauküche! Zwei Tage wird die Küche - naja vielmehr ihre Gerätschaften - zum Klanglieferant, um mit vertrauten Geräuschen musikalische Delikatessen zu zubereiten, die gewürzt sind mit einer Priese "exotischer" Sounds aus dem Küchenlabor. Alle möglichen und unmöglichen Küchenobjekte sind herzlich willkommen: Topf, Schneebesen, Rührlöffel und Mixer, jede Gabel und Schüssel wird zum Instrument!
Kursgebühr 16€, – Anmeldung: TUFA 718 2412 oder 2419

Freitag | 7. Februar | 11:00 Uhr – Anmeldung erforderlich
Dschungelfieber
oder: Was haben ein Gorilla und eine Flöte gemeinsam?
Musikstunde und Blockflöten-Konzert für Schüler der Klassen 1 bis 4
mit Lucia Mense

Vom Dschungel, dem Spaß und auch der Mühe des Erbsen-Pflückens und den Walen im Ozean erzählt die Musikerin Lucia Mense. Mit dabei: mindestens 10 verschiedene Blockflöten und viele Überraschungen...

Freitag | 7. Februar | 12:30 Uhr – Anmeldung erforderlich
Counterpoint
Musikstunde und Konzert für Oberstufe
mit Lucia Mense

Counterpoint ist eine spannende Musikstunde moderner Musik. Die in Köln lebende Musikerin Lucia Mense präsentiert Werke für Blockflöten – so wie diese Instrumente selten zu hören und auch zu sehen sind – von Luciano Berio: “Gesti” für Tenorblockflöte, Steve Reich: „Vermont Counterpoint“ für Sopran-, Tenor-, Bassblockflöte und Tonband, Fausto Romitelli : „Seascape“ für eine neu entwickelte, riesige Kontrabassblockflöte und Ned Mc Gowan: „Workshop“ für Altblockflöte und Elektronik.


OPEN-EXPO
Austellung internationaler Klangkunst

7.Februar bis 27. Februar 2014



Ein „offener“ Klangraum
Projekte der Klangkunst-Klasse der Hochschule für Musik Mainz (Leitung Prof. Peter Kiefer)

Studenten der Klangkunst-Klasse der Hochschule für Musik Mainz entwickeln im Rahmen der Open-Expo eigens für die Räume der Tufa Klangkunst-Installationen, die speziell auf den Raum abgestimmt sind und thematisieren so u.a. seine Geschichte der Galerie als Tuchfabrik. Andere Arbeiten beschäftigen sich mit Visionen von Kindern der benachbarten Tufatopolis. Ein Klangraum wird durch ein Kugel-Relief definiert, eine Installation nimmt ökologisch Stellung zum Thema Plastik und eine Saiteninstallation lädt zur direkten Interaktion ein. Weiterhin werden Projekte zum Thema Stimme zu hören sein, die in Kooperation mit der Kunsthochschule Mainz entstehen:
Alles in Entwicklung - ein Experiment - ein „offener“-Klangraum …........

Nathalia Grotenhuis; Nicola Hein; Winona Lin; Ketevan Scheipner; Melanie Windl u.a.



Freitag | 7.Februar | 18:00 Uhr im 2.OG
Vernissage und Festivaleröffnung

Donnerstag | 27. Februar | 19:00Uhr
Finissage und Kunstsalon

Kunstsalon & Finissage OPEN-EXPO

Donnerstag | 27. Februar |19:00 Uhr 2. OG
Moderation & Leitung: Rainer Breuer



Ein „offener“ Klangraum - Projekte der Klangkunst-Klasse der Hochschule für Musik Mainz (Leitung Prof. Peter Kiefer)

Nathalia Grotenhuis; Nicola Hein; Winona Lin; Ketevan Scheipner; Melanie Windl u.a.

Dier KünstlerInnen der Ausstellung OPEN-EXPO stellen sich dem Gespräch mit Moderator Rainer Breuer und dem Publikum. Es wird eine Klangperformance geben und gefeiert wird auch: Ohne Karnevalsmusik, aber mit Sekt und Wein, denn gleichzeitig ist dieser Kunstsalon auch Finissage der Ausstellung.

OPENING-Eintrittspreise:

Festivalpass (alle Veranstaltungen):
32 € / 48 €

Einzelveranstaltungen:
7 € / 11 €

Tageskarte: Freitag oder Samstag (jeweils 3 Veranstaltungen)
18 € / 26 €

Kartenvorverkauf:

bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und www.ticket-regional.de


Festivalort und Kontakt:

TUFA Trier e.V.
Wechselstr. 4-6,
54290 Trier

Telefon: 0651-7182412
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.tufa-trier.de

www.openingfestival.de

Facebook: Opening14 Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst