BERND BLEFFERT

OPENING 15

Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst:

 

Freitag 6. – Sonntag 8. Februar 2015 TUFA Kultur- & Kommunikationszentrum Trier

 

 

Aus gutem Grund bleibt das Festival für Aktuelle Klangkunst OPENING 15 der Idee der „Brückenschläge“ treu, neue Musik alter gegenüber zu stellen, improvisierte Musik mit komponierter, europäische mit außereuropäischer Musik zu konfrontieren.

Die vergangenen 4 Jahre haben gezeigt, dass die Programme durch ein aufgeschlossenes Publikum nicht nur der Stadt Trier sehr gut aufgenommen wurden sondern auch weit über die Stadtgrenze hinaus zunehmend auf Resonanz gestoßen ist.

Im Rahmen von Opening 15 gestalten über 30 Musiker, Komponisten und Klangkünstler an 3 Tagen mit 10 Konzerten, einer Klangkunstausstellung sowie 2 zusätzlichen Gesprächskonzerten für SchülerInnen und 2 Workshops eine spannende Reise in die aktuelle, zeitgenössische Klangkunst. Im Programm enthalten: 4 Uraufführungen und 3 deutsche Erstaufführungen.

Die Umrahmung des Festivals bildet wieder die 3-wöchige Klangkunstausstellung OPEN-EXPO im 2. OG der TUFA, die erstmals einem einzelnen Künstler, dem Düsseldorfer Musiker, Klang- und Installationskünstler Marcus Kaiser, übertragen wurde.

Die Festivallounge im 2. OG sorgt nicht nur für das leibliche Wohl, sondern schafft die gewohnte, ganz besondere Opening-Atmosphäre mit offenem und warmherzigen Austausch und der Begegnung von Künstlern, Akteuren und Publikum!

Zum 3. Mal übernimmt Walter Schumacher, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz die Schirmherrschaft.

 

Konzerttitel wie „Nähte der Luft“, „BLINDFLUG“, „TRAUM-MECHANIK“ , „LUFTGEBINDE“, oder „NahOst, so nah!“ deuten an, wo die komplexe Reise hingeht: in die Präsenz des musikalischen Aufbruchs des klingenden 21. Jahrhunderts...in diesem Sinne wünschen wir eine gute Reise ... Bon Voyage!

 

 

Bernd Bleffert und Thomas Rath

die künstlerischen Leiter

 

Eine Veranstaltung der TUFA und der Stadt Trier. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur Rheinland Pfalz, der Nikolaus-Koch-Stiftung sowie der Kulturstiftung der Sparkasse Trier. In Kooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.

 

 

 

 

Freitag | 7. Februar | 18:00Uhr | 2.OG.

 

Eröffnung

 

Begrüßung durch den Schirmherrn Walter Schumacher, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und den Wirtschafts- und Kulturdezernenten der Stadt Trier Thomas Egger

 

Eröffnung des Festivals und der Klangkunstausstellung

OPEN-EXPO 2.OG „opernfraktal“ / spinoza wucherung

von und mit Marcus Kaiser / Artist in Residence

 

Freitag | 6. Febr.| 19:00 Uhr |TUFA Großer Saal

 

TRAUM-MECHANIK

 

Nicolaus Huber -Traummechanik

Stockhausen - Kontakte

Für elektronische Klänge, Klavier und Schlagzeug


Das Eröffnungskonzert startet mit zwei Klassikern Neuer Musik: KONTAKTE von Karlheinz Stockhausen, ein elektronisches Werk der ersten Stunde, das um Schlagzeug und Klavier erweitert (1959/60), eine herausragende Komposition des 20. Jahrhunderts darstellt. Für gleiche Besetzung ist TRAUMMECHANIK (1967) von Nikolaus A. Huber, nach Prinzipien der „Mechanik“ von Träumen konzipiert. Roland Techet / Klavier und Thorsten Gellings / Schlagzeug.

http://www.karlheinzstockhausen.org/

 

 

 

 

 

Freitag | 6. Februar | 20:30 Uhr | Angela Merici Gymnasium

 

Nähte der Luft

Ensemble Crush"

 

Flöte, Klarinette, Oboe, Posaune, Violine, Cello, Klavier, Schlagzeug

Leitung : Kyusang Jeong

 

Das 2013 gegründete jung und freche Duisburger Ensemble CRUSH spielt ein Konzert mit sehr unterschiedlichen, scheinbar gegenseitig irritierenden Werken von Joseph Byrd, Jaehyuck Choi, Franz Liszt, Kunsu Shim und Gerhard Stäbler.

Nähte der Luft“ ein kaum sichtbarer, dünner Faden spannt sich im Klangraum, an dem Spuren hängen von Seufzern, von Insekten-Schatten, von lustvollen Stunden, von Begierde-getränkter Luft, von grauen Wolken, von Nicht-los-Gehendem-Leben, von fahlem Winterlicht, von folgenreichen Unfällen, von überraschenden Wendungen, von erfüllten Seelen der Toten...

 

 

 

Freitag | 6. Februar | 22:00 Uhr | TUFA 1. OG

 

Tria Principia

 

eine Konzertinstallation für geneigtes Publikum

 

Bernd Bleffert / Nagelpendel + Wolfgang Schliemann / Lithophone

 

2 Kanarienvögel, 12 Nagelpendel und 2 Instrumentalisten gestalten simultan einen „alchymischen Prozess“ auf 3 Ebenen. Die Vögel verkörpern dabei das Prinzip „Sulfur“, die Nagelpendel „Sal“ und als „Mercurius“ verbinden die beiden Musiker mit Lithophonen und Nagelgeige die Gegensätze: eine Konzertinstallation zu später Stunde, eine subtil musikalisch, akustische Verwandlung im Sinne der „Tria Principia“, deren Ausgang im Voraus nicht zu bestimmen ist...bleibt nur die Frage: werden die Vögel singen....?

 

 

Samstag | 7. Februar | 18:00 Uhr | TUFA Großer Saal

 

BLINDFLUG

Performance-Konzert

 

Was kommt heraus, wenn mit größter Freude und Unternehmungslust der Pianist Roland Techet, die Opernsängerin Alexandra von Weth, der Schriftsteller Frank Schablewski sowie die Komponisten Gerhard Stäbler und Kunsu Shim gemeinsam einen "Blindflug“ wagen: ein pianistisches, vokalistisches, sprach-artistisches und performistisches Abenteuer mit Stücken von Richard Wagner, Mauricio Kagel, Dieter Schnebel, Georgis Aperghis, Gerhard Stäbler und Kunsu Shim

 

 

 

Samstag | 7. Februar | 20:00Uhr | Angela Merici Gymnasium

 

Antiphon und Sonnekus²

 

Hildegard von Bingen und John Cage

Foto:Hartmut S. Bühler

Irene Kurka - Gesang

Die Mystikerin Hildegard von Bingen und John Cage, einer der Schlüsselfiguren der Neuen Musik, führen in diesem Solo der Sopranistin Irene Kurka einen erstaunlichen Dialog. Hildegards Antiphonen sowie Cages neunteiliger Zyklus Sonnekus² für Stimme Solo, der auf Textfragmenten aus dem Buch Genesis basiert und deren konkrete Gestalt von einem zufallsgesteuerten Computerprogramm generiert wurde, harmonieren außerordentlich gut miteinander: ein fruchtbares und aufschlussreiches Gespräch der beiden scheinbar so divergierenden Persönlichkeiten Hildegard von Bingen und John Cage über 800 Jahre hinweg. Irene Kurka´s warme und klare Stimme ist „betender Gesang“.

 

 

 

Samstag |7. Februar | 21:30 Uhr | TUFA Großer Saal

 

NahOst, so nah!

Mustafa Said + Joss Turnbull + Ghassan Sahhab

 

Trio für neue authentische arabische Musik


Mustafa Said
– ägyptischer Oud-Virtuose und eine der melodischsten Stimmen des Tahrir, des ägyptichen Frühlings, der deutsche Tombak-Spieler Joss Turnbull sowie der Libanese Ghassan Sahhab an der orientalischen Zither Qānūn präsentieren ein Programm aus klassischen arabischen Stücken und neuen Klängen. Mustafa Said gilt als Spezialist der arabischen Kunstmusik und sucht sie zugleich von innen mit kulturimmanenten Mitteln zu erneuern. Neben der klassischen Interpretation und Mustafa Saids Eigenkompositionen erweitern die Musiker die Klangmöglichkeiten ihrer Instrumente mit innovativen Spielweisen: ein klangkräftiges und außergewöhnliches Hörerlebnis aus dem uns so „Nahen Osten“!

 

 

 

Samstag | 7. Februar | 23:00 Uhr | TUFA Kleiner Saal

 

AUTOCHTHON


Improvisationstrio

 

Die Trioformation AUTOCHTHON klingt wie sie heißt. Ihre Mitglieder Hartmut Oßwald (Saxophone, Bassklarinette), Stefan Scheib (Kontrabass) und Wolfgang Schliemann (Schlagwerk) sind Eingeborene des mitteleuropäischen Raums, als Einheimische sind sie bodenständig, als Weltbürger alteingesessen.Verwurzelt im Tradierten und offen für Impulse jedweder Freizügigkeit sind sie dem Klangreichtum der Neuen komponierten wie der Vitalität der Improvisierten Musik verbunden, beides bei hoher Temperatur verschmelzend. Die Trioformation AUTOCHTHON heißt wie sie klingt.

 

 

 

Sonntag | 8. Februar | 11:00Uhr | TUFA Großer Saal

 

ZeitSpiegel

 

TrèvesPunktREEDQUINTET

eine Matinee der Renaissance und Gegenwart

Fünf Bläser teilen ein gemeinsames Schicksal: die Instrumente, die sie spielen, benötigen alle ein winziges Hilfsmittel: ein kleines Stück Schilfrohr, das als bindendes Glied zwischen Musiker und Instrument entscheidet über Frustration und Glückseligkeit und das zugleich Motor und Achillesferse der Klangproduktion ist. Das Reedquintet zeichnet sich aus durch einen besonderen Klang, der pyramidenförmig von den tiefen Tönen der Bassklarinette, der tenoralen Tiefe des Fagotts, der weichen Mittellage des Saxophons über die Geschmeidigkeit der Klarinette in die klaren Klänge der Oboe gipfelt. Rosalinda Ciarelli / Oboe, Antonia Uerschels / Klarinette, Pawel Czekala / Bassklarinette , Lidia Favaretto / Fagott und der Gründer des Quintetts Nico Wouterse / Saxophon spielen ein Programm mit Musik der Renaissance sowie 2 Uraufführungen Neuer Musik: „River“ ein Stück, das die englische Komponistin Maddy Aldis-Evans für dieses Ensemble geschrieben hat und im Auftrag des Festivals ein Werk des Japaners Yuji Itoh.

 

 

 

Sonntag | 8. Februar | 16:00 Uhr | TUFA Großer Saal

 

ECHOES IN MIRRORS

Hannah Ma / Choreografie

Michael Gubenko / Regie

 

 

Nach einem Mythos von Ovid zur Komposition „Luftgebinde - Erkundungen des Augenblicks von Bernd Bleffert und Thomas Rath

Die Nymphe Echo wird verbannt. Verachtet, verbirgt sie sich im Wald. Sie, die nur die Worte anderer wiederholen darf, versucht in jenem Moment, in dem sie sich verliebt, die Wiederholung an sich zu binden und durch sie zu erklingen. Sie nähert sich Narziss und eröffnet ihm in seinen Worten ihre Liebe. Aber ihre blinde Stimme verhallt und ihre Umarmung bleibt leer.

 Die spartenübergreifende Inszenierung nähert sich ihrem Thema aus zwei Perspektiven. Die Tänzerin und Choreographin Hannah Ma erschafft im Rahmen ihres Workshops „Speaking Body“ für die Poesie Ovids einen außersprachlichen Ausdruck. Regisseur Michael Gubenko ergänztdas gemeinsam erarbeitete Bühnenstück mit den Mitteln des Sprechtheaters.

 "Speaking Body" ist eine von Hannah Ma entwickelte künstlerische Methode des kreativen spielerischen Miteinanders. In geführten Kommunikationsübungen wird durch das Sich-im-Raum-Bewegen eine jeweils eigene, individuelle Sprache gefunden und durch Improvisation in die Gruppe eingeflochten: Es entsteht ein immer wieder neues „Körper-sprechen“, das verdeutlicht, wie bedeutsam das Individuelle in jeder Gemeinschaft ist.

Inszenierung: Hannah Ma, Michael Gubenko // Mit: Lea Walde, Mitwirkende des Workshops "Speaking Body" // Eine Zusammenarbeit von 'bühne 1' und 'TUFA Tanz e.V.‘ im Rahmen des Festivals für aktuelle Klangkunst, Opening 15

 

 

 

 

Sonntag | 8. Februar | 18:00Uhr | Museum am Dom

 

 

Natürliche Dauern

 

Karlheinz Stockhausen

 

aus dem Zyklus KLANG: Die 24 Stunden des Tages, 3. Stunde

 

Klavier: Udo Falkner

Nach dem Vorbild des Stundengebets katholischer Klöster hat Karlheinz Stockhausen die 24 Stunden des Tages kompositorisch im Zyklus KLANG umgesetzt. „Natürliche Dauern“ die 3. Stunde, ist für Klavier geschrieben und mit 140 Minuten das umfangreichste Werk dieser nicht vollendeten Reihe. Stockhausen schreibt in einem Werkkommentar: „Natürliche Dauern ergeben sich beim Klavier aus der Lage, in der man anschlägt, durch die Intensität, durch das Haltepedal. Wenn nun von solchen Dauern die Einsätze anderer Töne und Intervalle, Akkorde abhängig sind, entstehen Melodien, Harmonien und mehrstimmige Momente als Ergebnisse der natürlichen

Dauern“. Die Konzentration und mentale Kraft des Hörers, der diesen Zyklus in der Gesamtheit zum ersten Mal aufnimmt, wird außerordentlich gefordert. Doch schon mit den ersten Tönen ist es wie eine Neuentdeckung des Klavierklangs – fast wie eine Reise in die Seele der Klänge!

 

 

 

 

 

 

6. Februar – 27. Februar 2015 | im 2.OG / TUFA

 

 

OPEN-EXPO

 

Klangkunstausstellung

 

opernfraktal / spinoza wucherung

 

Marcus Kaiser / Artist in Residence

 

Wenn man den Innenhof von Marcus Kaisers Atelier in Düsseldorf betritt, steht man unter grossen Baumfarnen und Palmen. In einem artifiziellen innerstädtischen Regenwald.

In der skulpturalen Präsenz, dem Wachstum, in der klimatischen Abhängigkeit, dem zeitlichen Entfalten, Verflochtensein und der Beziehung der einzelnen Pflanzen zum Ganzen zeigt sich vieles von Kaisers Sichtweise auf Welt und Kunst. Marcus Kaiser hat in Düsseldorf Musik und Kunst studiert und in diesem weiten Feld bewegt sich sein Arbeiten.

Künstlerisch entstehen bei Marcus Kaiser über lange Zeiträume hinweg (Jahre, Jahrzehnte) simultan diverse Werkgruppen. Einmal tritt die Eine, dann die Andere in den Vordergrund, als „...wären sie Teil einer riesigen rhizomatischen Assemblage".

Diese sehr unterschiedlichen "Schichten" gruppieren sich in Ausstellungen zu komplexen Gefügen, Biotopen, Chronotopen, Lebensrauminstallationen, in denen der Künstler während der Ausstellung lebt und arbeitet unter dem Motto: opernfraktal

 

Vernissage: 6. Februar 18:00 Uhr -Festivaleröffnung von OPENING 15

 

Kunstsalon: 27. Februar 18:00 Uhr

 

Finissage: 27. Februar 21:00 Uhr „an einem ort an einem anderen ort“

von Marcus Kaiser für einen Solisten und Zuspielband,

Bernd Bleffert / Klangobjekte

 

täglich an allen Öffnungstagen: 18:00 Uhr:

spinoza wucherung - Violoncello, Zuspielung und Video

 

 

Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 14 - 22:00 Uhr / Sonntag 11 – 17:00 Uhr

 

http://www.opernfraktal.de/marcuskaiser.html

 

 

 

 

OPENING für Schüler

 

 

Freitag 6. Februar | Anmeldung erforderlich

 

KONTAKTE von Karlheinz Stockhausen

 

Musikstunde und Konzert für SchülerInnen der Klassen 11 bis 13

 

Für elektronische Klänge, Klavier und Schlagzeug


Ein Klassiker neuer Musik: KONTAKTE von Karlheinz Stockhausen, ein elektronisches Werk der ersten Stunde, das um Schlagzeug und Klavier erweitert (1959/60), eine herausragende Komposition des 20. Jahrhunderts darstellt. Roland Techet / Klavier und Thorsten Gellings / Schlagzeug. Einführung:Thorsten Gellings

 

 

 

Montag 9. Februar | Anmeldung erforderlich

 

NahOst so nah“

 

Musikstunde und Konzert für SchülerInnen der Klassen 1 bis 4

 

Arabische Musik

 

Mustafa Said – ägyptischer Oud-Virtuose und eine der melodischsten Stimmen des Tahrir, des ägyptichen Frühlings, der deutsche Tombak-Spieler Joss Turnbull sowie der Libanese Ghassan Sahhab an der orientalischen Zither Qānūn präsentieren ein Programm aus klassischen arabischen Stücken und neuen Klängen. Mustafa Said gilt als Spezialist der arabischen Kunstmusik und sucht sie zugleich von innen mit kulturimmanenten Mitteln zu erneuern. Neben der klassischen Interpretation und Mustafa Saids Eigenkompositionen erweitern die Musiker die Klangmöglichkeiten ihrer Instrumente mit innovativen Spielweisen: ein klangkräftiges und außergewöhnliches Hörerlebnis aus dem uns so „Nahen Osten“!

 

Anmeldung: TUFA 718 2412 oder 2419

 

 

 

OPENING-Workshops

 

Speaking Body Termine nach Absprache | Anmeldung erforderlich

 

Tanz-Workshop mit Hannah Ma

 

Choreografischer Workshop für Studenten-( junge Menschen ab 18 Jahren) zu einer Musik von Bernd Bleffert und Thomas Rath: Luftgebinde (1997). Mit der von Hannah Ma entwickelten Methode „Speaking Body“ wird eine körperliche Entsprechung zur Komposition für Schlagwerk und Orgel gefunden.

Die Teilnehmer erfahren in der Arbeit mit Hannah Ma wie sie mit ihrem Körper in der Gruppe kommunizieren. Dabei geht es darum, spielerisch herauszufinden was man bereits, ohne zu sprechen über sich aussagt, und wie dies beim Gegenüber ankommt. In geführten Kommunikationsübungen wird durch das Sich-im-Raum-Bewegen eine jeweils eigene, individuelle Sprache gefunden und zusammen mit anderen durch Improvisation verbunden. Es entsteht ein immer wieder neues „Körpersprechen“, das verdeutlicht wie sehr das Individuelle in der Gruppe von Bedeutung ist.

 

Der Workshop ist der Auftakt einer Kooperation zwischen Bühne 1 und Hannah Ma. Nach dem Workshop besteht die Option für einige Workshopteilnehmer an einem Kooperationsprojekt zwischen Bühne 1 ( Studententheatergruppe im Theater Trier) und Hannah Ma ( Tufa Tanz) teilzunehmen.

 

Anmeldung: TUFA 718 2412 oder 2419

 

 

Samstag | 1. Februar + Samstag | 8. Februar | 15:00 bis 16:30 Uhr TUFA

Sonntag | 9. Februar | Präsentation 16:00Uhr Anmeldung erforderlich

 

 

 

TÖNE

 

Ein Hör - Workshop für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren

 

mit Thomas Rath


An zwei Wochenenden soll bei dieser OPENING Veranstaltung auf das sensible und genaue Hören und Erzeugen von Tönen und Klängen spielerisch aber konzentriert hingearbeitet werden.
Der Workshop ist offen für alle alle Kinder und Jugendliche, musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Instrumentalisten sind dennoch besonders willkommen. In einer kleinen Präsentation werden die Ergebnisse für Eltern und Interessierte vorgestellt.

 

 

Anmeldung: TUFA 718 2412 oder 2419

 

 

 

 

 

 

Freitag | 27. Februar |18:00 Uhr

 

Kunstsalon & Finissage OPEN-EXPO Finissage

 

 

18:00 Uhr: spinoza wucherung - Violoncello, Zuspielung und Video

 

19:00 Uhr: Kunstsalon mit Marcus Kaiser - Moderation & Leitung: Rainer Breuer

 

21:00 Uhr: „an einem ort an einem anderen ort“

von Marcus Kaiser für einen Solisten und Zuspielband:

Bernd Bleffert / Klangobjekte

 

Das Stück "an einem ort - an einem anderen ort" wurde im Jahr 2000 in Köln begonnen. Es transportiert mit seinem ihm eigenen Verfahren Klänge und Räume mit ihrer jeweils eigenen Akustik von Ort zu Ort, wobei jeder Raum als Filter das Material weiter verändert, in gewisser Weise auswäscht und errodiert.

 

 

 

 

 

 

 

OPENING-Eintrittspreise:

 

Festivalpass (alle Veranstaltungen):
32 € / 48


Einzelveranstaltungen:
7 € / 11 €


Tageskarte : Freitag oder Samstag (jeweils 3 Veranstaltungen)
18 € / 26 €

 

Kartenvorverkauf:

 

bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und www.Ticket-regional.de

 

Festivalort und Kontakt:


TUFA Trier e.V.

Wechselstr. 4-6,

54290 Trier

 

Telefon: 0651-7182412

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


www.tufa-trier.de

www.openingfestival.de

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