BERND BLEFFERT

Windharfen

Anders als die Orgel, die auf kontrollierten, technisch erzeugten Wind zurückgreift vertraut sich die Windharfe den Zufälligkeiten natürlicher Luftbewegungen an.

Das von Bernd Bleffert entwickelte Prinzip gedrehter Saitenflächen versetzt die hier errichteten Installationen in die Lage, durch Wind in Schwingung versetzt zu werden. Auf Windkanal oder manuelle Ausrichtung kann somit verzichtet werden.
Jede der Windharfen ist auf einen eigenen Grundton gestimmt und wird über einen Resonanzkasten verstärkt. Bei sanfter Luftbewegung ist das Obertonspektrum auch in Bodennähe (durch Schallöffnungen) zu hören. Bei starken Böen wird die „Sturmkrone“ im oberen Bereich zu peitschenden, pfeifenden und sirrenden Klängen aktiviert.

Technische Daten :

- 11,5 m lange konische Stahlrohre
- 8,0 m über 2,5 m in der Erde
- 4 x 20 Saiten aus Polypropylenschnur je Harfe
- ca. 500 m Gesamtsaitenlänge je Harfe
- Stahlresonanzkasten
- Holzwirbelblock